Demokratie oder Expertenherrschaft?

Auch ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie ist die Frage unvermindert relevant, wie genau eigentlich politische Entscheidungen getroffen werden

Von Damian Paderta

Wer ist in der Lage, die gesellschaftlichen und individuellen Risiken der Covid-19-Pandemie zu vermitteln? Seit Beginn der Coronakrise stehen dafür namhafte Virologen und Epidemiologen im Licht der Öffentlichkeit. Doch nicht nur sie. Auch andere Akteure, die ihr politisches Kapital dem geschickten Einsatz von Sozialen Medien verdanken, katapultierten sich in den Diskurs um die Deutungshoheit der Pandemie. 

Die Corona-Krise erforderte massive Einschnitte in Bürgerrechten – einige sahen dadurch die Demokratie in Gefahr, andere trauten Expert*innen weitreichende, sogar staatslenkende Macht zu. Plausibel scheint, dass wir uns in Zeiten großer Ungewissheit nach einfachen und mit unserem Weltbild kompatiblen Antworten sehnen. Eine große Chance für drei Kategorien von Führungspersönlichkeiten.

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