Politisches Vertrauen schaffen

Die Vertrauenskrise der Politik lässt sich nicht lösen, solange nur bestehende Machtverhältnisse reproduziert werden. Die Politik muss den Bürgern etwas zutrauen

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Alle hören, einer spricht? So geht Dialog ganz sicher nicht! – Bild: BMVI/Flickr (CC BY-ND 2.0)

Die politische Krise unserer Gesellschaft ist vor allem auch eine Vertrauenskrise: Bürger misstrauen ihren gewählten Politikern. Und sie misstrauen einander wechselseitig. Zur Lösbarkeit des letzteren Punkts: wie fördern wir systematisch das Vertrauen zwischen Bürgern mit völlig unterschiedlichen Milieus, Lebenssituationen, Meinungen, Ängsten, Wünschen, habe ich schon so viel salbadert, dass ich mir das hier spare. Vertrauen zwischen Menschen entsteht normalerweise in der Unmittelbarkeit der Begegnung und in der Notwendigkeit konstruktiver Zusammenarbeit. „Notwendigkeit“ heißt hier wiederum, dass es für alle unmittelbar einsichtig ist, dass man aufeinander eingehen muss, damit man selber nicht in einer für einen unmittelbar fühlbaren Not landet. „Politisches Vertrauen schaffen“ weiterlesen

Wo ist die (inter)nationale Solidarität?

In einem der reichsten Länder der Welt könnten wir uns internationale Solidarität gut leisten. Dennoch werden sogar die Armen im eigenen Land weiter stigmatisiert

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Blockupy-Demonstranten in Frankfurt/Main 2013 – Bild: Tim/Flickr (CC BY 2.0)

Wir leben in einem der wohlhabensten Länder der Welt. Die Stimmung der Menschen spiegelt das allerdings nicht ganz so eindeutig wider. Zwar geben in Umfragen die meisten Menschen an, mit ihrer Gesamtsituation eher zufrieden zu sein. Doch soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit halten trotzdem viele für ein Problem. Der darin enthaltene Widerspruch steigert sich schließlich noch einmal, wenn es um die Frage geht, was denn jeder einzelne bereit wäre beizutragen, um soziale Ungleichheit zu bekämpfen. So gut geht es uns dann doch wieder nicht. „Wo ist die (inter)nationale Solidarität?“ weiterlesen

Die Angst vor der Freiheit

Wenn sich Organisationen wandeln, indem traditionelle Hierarchien aufgelöst werden, ist Angst eine der größten Blockaden. Wir wollen sie bei einer (Un-)Konferenz mit lösen helfen

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Unser mit|denker Andreas Schiel wird auf der (Un-)Konferenz „Neue Konzepte für neue Arbeit – Die Angst vor der Freiheit“ am 15. Juni in Berlin einen Workshop leiten unter dem Titel „Netzwerke des Vertrauens. Organisationen und Gesellschaft transformieren“. Die Tagung verbindet mit ihrem Thema die drei Blickwinkel von Wirtschaft, Politik und Kunst. Dazu wird es jeweils eine Keynote geben: von Jessica Wigant, Jason Brennan und Shelley Sacks. Das denkzentrum|demokratie unterstützt die (Un-)Konferenz als Partner.

Tickets gibt es auf https://priomy.events/